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Allergenvermeidung Hausstaubmilben

Den Kontakt mit den Allergenen möglichst zu vermeiden, ist eine wesentliche Zusatzmaßnahme zur Therapie. Zwar ist es praktisch unmöglich, Milben und deren Allergene ganz aus dem Haushalt zu entfernen, eine umfassende, sorgfältige und konsequente Sanierung der Wohnräume kann die Belastung jedoch spürbar reduzieren.
Häufig funktionieren die empfohlenen Maßnahmen nicht, da sie nicht richtig oder ausreichend durchgeführt wurden. Lassen Sie sich daher von Ihrem Arzt beraten.

Hier ein paar Tipps:

  • Beginnen Sie mit der Sanierung des Schlafzimmers: Matratze und Bettzeug sollten mit sogenannten Encasings (milbenundurchlässigen Bezügen) überzogen werden.

  • Lüften Sie 3 bis 4 Mal am Tag 5 bis 10 Minuten raumdiagonal, Luftfeuchtigkeit unter 50%

  • Verzichten Sie auf Staubfänger (z.B. Teppiche, schwere Vorhänge)

  • Wählen Sie statt Textilien lieber pflegeleichte Materialien, die feucht gewischt werden können (Holz- oder Laminatböden, Ledercouch etc.)

  • Wechseln Sie Ihre Kleidung außerhalb des Schlaf- und Wohnzimmers

  • Reinigen Sie Heizkörper sorgfältig vor der Heizperiode von Staub

  • Befreien Sie Kuscheltiere von Milben und deren Allergene (z.B. durch Waschen mit mind. 60° Celsius)

  • Reinigen Sie Polstermöbel und anderer Staubfänger mit speziellen Sprühlösungen

  • Benutzen Sie Staubsauger mit Allergenfilter (HEPA-Filter). Noch besser: feuchtes Aufwischen.

Zahlreiche hilfreiche Tipps von Experten sowie Hintergrundinformation zur Reduktion und Vermeidung der Allergie-Auslöser gibt’s bei der IGAV – Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung, www.allergenvermeidung.org

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